
Wie das Las Vegas Review-Journal berichtet, hat Phil Ivey auf die Klageschrift seiner Ex-Frau Luciaetta reagiert. Diese hatte sie im November beim Nevada Supreme Court eingebracht, nachdem sie herausgefunden hatte, dass Ivey dem für ihre Scheidung zuständigen Richter Bill Gonzalez eine Spende in Höhe von $5,000 zukommen lassen hatte. Zudem klagte Luciaetta ein, dass Phil im April die Unterhaltszahlungen eingestellt hatte.
Der Oberste Gerichtshof räumte Iveys Ex-Frau „berechtigten Anspruch“ ein und gab Phil 30 Tage Zeit, auf das Urteil zu reagieren.
In der nun veröffentlichten Reaktion geben die Anwälte David Chesnoff und Richard Schonfeld Einblicke in das 2009 durchgeführte Scheidungsverfahren. So kamen die Alimente direkt von Tiltware, LLC, der Mutter-Gesellschaft von Full Tilt Poker. Da diese im April endeten, wäre damit auch Luciaettas Anspruch darauf erloschen, so die Anwälte.
Der Frau waren schon davor rund $1.2 Millionen, Schmuck im Wert von einer Million, ein Auto, ihre Lebensversicherung, eine Abschlagszahlung für ein neues Haus und einige andere Wertsachen zugesprochen worden. Zudem übernahm Ivey im Zuge der Scheidung nach eigenen Angaben $170,000 Kreditkarten-Schulden sowie Kredite in Höhe von $15.1 Millionen.
„Luciaetta ging ohne Schulden, dafür aber mit einem Millionenbetrag aus der Scheidung hervor“, ließen Iveys Anwälte ausrichten.
Luciaetta hatte dem Review-Journal vergangenes Monat gesagt, sie wäre „aus heiterem Himmel getroffen worden“ und „sehr empört“, dass ihr Ex-Mann 2010 Geld in die Wahlkampagne des Richters investiert hatte. Da er keinem von Gonzalez‘ Konkurrenten Geld spendete, geht Luciaetta bei dem Richter von Befangenheit aus.
Im August brachte sie zudem einen Antrag ein, dass Gonzalez von ihrem Scheidungs-Fall angezogen würde. Phil Ivey ging dagegen rechtlich vor und bekam von der zuständigen RIchterin Jennifer Togliatti Recht. Daher brachte Luciaetta den Fall vor den Nevada Supreme Court.
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Im Grunde richtig aber immer noch eine Entscheidung jedes einzelnen Pinselquälers dazu zu schreiben oder nicht. Im Übrigen sieht das die deutsche Rechtssprechung mittlerweile anders und ist gewerell auch eine Frage von Werten und Einstellung. 
Wer sich als Pokergott und damit öffentliche Person jahrelang feiern liess, muss halt jetzt auch mit dem leben,
Der Stern am Pokerhimmel, in den Himmel gelobt und immer für eine Schlagzeile gut. Wenn man seine Rolle rund um den FullTilt-Skandal thematisieren würde könnte ich es verstehen, aber seit Wochen machen quer durch alle Pokermedien die Berichte über seine Ehescheidung die Runde. Würde mir wünschen, wenn sein Privatleben auch privat bliebe. Verdient hätte er es wie jeder von uns. 
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