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5 Gedanken zu Phil Ivey's Website

Am 8. März hat Phil Ivey nach dem "NBC Heads Up" getweetet: "Ich habe mit vielen meiner topqualifizierten Pokerfreunde sehr hart für meine letzten Aufgaben gearbeitet." Ein paar Wochen später wurde die Seite PhilIvey.com eingerichtet und darauf war folgender Slogan zu lesen: "Jetzt werde ich der ganzen Welt lehren, wie man beim Poker gewinnt."
Da die ganze Pokerwelt begeistert war von Iveys neuem Vorhaben, dachten wir uns, unsere Gedanken über diese Seite und sein Potential als Pokercoach zu teilen.

1. Die Webseite ist wenig überzeugend

Nur ein paar wenige Personen wissen, wie hoch Ivey's Reinvermögen ist, aber ich bin sicher, dass er genug Geld hat, einen außerordentlichen Webmaster zu engangieren. Obwohl die Seite bislang noch nicht vollendet ist, sieht sie sehr fade aus und auch irgendwie geschmacklos.

Es steigt Rauch auf aus dem “P” in seinem Vornamen (bedeutet das, er steht unter Feuer?) und es gibt eine große, hässliche, graue Stange in der Mitte, die aussagt: “Coming Soon!”
Wir können nur hoffen, dass die Seite anders aussieht, wenn sie fertig ist, weil momentan reflektieren nur zwei Aspekt Phil Ivey auf der Seite: Sein Starrblick und seine Musik.

2. Die Musik ist perfekt

Sollten Sie den Award-gewinnenden Film Inception gesehen haben, dann wissen Sie: Die Musik ist perfekt, weil sie (1.) gut klingt und harte Typen das mögen und (2.) das Konzept von eindringender multipler Träume ist vergleichbar mit Ivey’s Denkprozesse (auf drittem und viertel Level) am Pokertisch.
Wie Dom Cobb zieht auch Ivey lebensnotwendige Informationen aus seinen Gegnern heraus und nutzt diese in wichtigen Situationen.

Aber im Gegensatz zu Cobb kann Ivey das auch, wenn seine Kontrahenten bei vollem Bewusstsein sind.
Der einzige Weg, mit dem Musik besser wäre, wäre, wenn der ganze Song gespielt werden würde.
Sie schneiden ihn aber nach nur wenigen Sekunden ab, was einen zwingt, die Seite nocheinmal neu zu starten, um diesen gewaltigen Song erneut zu hören

3. Je weniger wir wissen, desto besser ist es

Erwartung un Hype sind zwei der stärksten Marketing-Werkzeuge der Welt.
Wir wissen nichts genaues über diese Seite, doch es haben jetzt schon unzählige Podcasts über sie spekuliert
und es gibt einen Thread auf Two Plus Two, der “Ivey’s Tweet/Phil Ivey starting a website” heisst und bisher mehr als 50,000 Besucher hatte.
Die Schönheit, nicht alle Informationen über etwas zu besitzen, liegt darin, dass niemand richtig falsch liegen kann. Jede Vermutung ist akzeptabl, solange sie einigermaßen sinnvoll gebildet wird - hinsichtlich der Seite und was Ivey damit tun wird.
Letztendlich könnte die Seite ein wirklich starkes Level erreichen. Aber aktuell ist noch alles möglich - und das ist ein richtig gutes Konzept.

4. Mit Ivey zu trainieren könnte wahrlich unmöglich sein

Was haben Phil Ivey und ein beliebiger Amateurspieler gemeinsam? Nichts. Ja, Ivey war einst bekannt als “No Home” Jerome und bekannt dafür, unter der Strandpromenade von Atlantic City zu nächtigen. Aber diese Tage liegen lang zurück. Sogar wenn er sich mit einem Amateurspieler zusammensetzt, werden die Schüler denn in der Lage sein, Ivey's Coachings zu verstehen?
Und im Gegenzug: Kann Ivey überhaupt lehren?

Daniel Negreanu gab kürzlich an, dass es schwer ist, mit Ivey über Hände zu sprechen und dass “er gegenüber einem Kontrahenten nicht unbedingt viele solide Infos herausgibt.” Möglicherweise wirkt Ivey mittlerweile einfach zu schüchtern, aber das ist natürlich ein wichtiger Aspekt, bis wir uns vom Gegenteil überzeugen können

5. Lehre uns das Starren!

Lassen Sie uns einmal ehrlich sein, das, was uns Ivey wirklich beibringen könnte, was niemand anderer besser könnte, ist, wie man so einmalig starr blicken kann.
Sein Blick ist so beeindrucken und einschüchtern zugleich, dass viele Leute gegen ihn keine Pots spielen wollen.
Ich bin nur seit Jahre immer bei der World Series of Poker und ich schwöre, dass ich diesen Mann noch nie blinzeln gesehen habe.
Also auch wenn er uns nicht lehren kann, wie man es schafft, so starr zu schauen, dann könnte er uns wenigstens mitteilen, was er sieht, wenn er diesen undurchdringlichen Blick an den Gegenspielern anwendet.
Kann er wirklich bis tief in die Seele blicken, oder träumt er nur davon, um $1 Million an einer Sandküste von Südamerika Scheiben zu schiessen?

Sogar die Profis stimmen überein, dass Ivey der coolste ist, weil er immer so starr dreinschaut:

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