
Am 21. März 2006 twitterte der Gründer von Twitter, Jack Dorsey die erste Message überhaupt: “Ich erreichte gerade eben mein Twttr.” Jetzt, fünf Jahre später senden Twitter-Nutzer 50 Millionen Tweets pro Tag und fast eine Milliarde Tweets pro Woche.
Die Twitter Explosion hat einen direkten Einfluss auf die Pokerwelt. Es ist das einflussreichste Marketing-Instrument für Spieler, Onlineseiten und Casinos, weil es die Möglichkeit gewährt, standing und ununterbrochen mit Fans oder Kunden zu kommunizieren. Zwei der wichtigsten Poker-Tweeter sind der World Series of Poker Vize-Präsident Jack “@WSOPTD” Effel und World Poker Tour Tour Direktor Matt “@SavagePoker” Savage. Sie nutzen Twitter für jegliche Formen von Feedback hinsichtlich ihrer jeweiligen Turnierserien und sie lieben diese Einrichtung des “Social Networking“, weil es ihnen die Möglichkeit gibt, in der Öffentlichkeit Themen anzusprechen. Das spart ihnen auch Zeit – es gibt dabei schliesslich keinen Papierkram – und es erlaubt anderen Personen, mitzulesen und – zuschreiben, sodass eine größere Konversation entsteht.
Andere nennenswerte Twitter-Freaks sind Kevin “@Kevmath” Mathers, der Informationen in Lichtgeschwindigkeit verbreitet. Joe "@joesebok" Sebok, der eine eine Million Anhänger hat. Und Doyle “@TexDolly” Brunson, der bereits 77 Jahre alt ist und immer noch ständig zu seinen 300,000 Anhängern tweetet.
Aber die Beziehung zwischen Twitter und der Pokerindustrie ist nicht wirklich perfekt – und das ist wo wir jetzt anknüpfen wollen. Unten sind zehn Regeln aufgeführt, mit denen Twitter-Erfahrungen für Spieler, Fans, Medien und allen anderen Konsumenten verbessert werden sollen. Sie könnten auch ein bisschen Ruhe und Frieden in die Twitter-Streitigkeiten bringen.
(Anmerkung: Wir sind wahrscheinlich schuld daran, all diese Regeln irgendwann wieder zu brechen, aber Einsicht ist der beste Weg zur Besserung, richtig?)
Twitter Regelwerk
1. Kein Simsen
Es ist akzeptabel, ein paar “@”-Nachrichten zurückzuschicken, aber sechs oder sieben in einer Reihe verstopft jedermann’s Zeitplan. Wenn die Konversation nicht unbedingt relevant für Ihre Anhänger ist, dann versuchen sie es anders zu lösen. Sie können den jeweiligen Personen auch Direct Messages (DM) senden, aber bitte hören Sie auf, meine Seite mit Ihren Abendessens-Plänen vollzumüllen.
2. Hören Sie auf, zu meckern
Im Monat März hat eine Hand voll Twitter-Kriege stattgefunden, mit einem Zank zwischen dem zuvor schon erwähnten Joe Sebok und Jonathan “@JonAguiar” Aguiar. Die beiden waren im Irrtum, Sebok hätte niemals den “Abschicken”-Knopf drücken sollen und Augiar hätte niemals einen Kommentar dazu posten sollen. DM’s sind privat und sollten auch so behandelt werden, ausser in einem Notfall oder wenn der Absender die Erlaubnis dazu gibt, es zu veröffentlichen. Dass übergreifende Thema ist, dass persönliche Angelegenheiten nicht auf Twitter nicht an der Tagesordnung sein sollten. Obwohl das Tweeten effizient ist, ist es oft besser, etwas von Angesicht zu Angesicht auszusprechen, um langfristige Probleme zu vermeiden.
3. Müllen Sie ihren Tisch nicht zu
Das ist für jedermann, aber besonders für die bekannten Persönlichkeiten. Wenn Sie sich an einen Pokertisch setzen – egal ob Cashgame oder Turnier – fangen Sie nicht an, darüber zu tweeten, wie schwach oder soft der Tisch ist oder wie schlecht die Spieler sind. Das ist eine schlechte Angewohnheit, (1.) selbst, wenn man die Spieler nicht kennt, könnten sie Dich kennen und eventuell sogar auf Twitter verfolgen. (2.) kommt man arrogant rüber. Ein paar Namen tweeten ist perfekt, weil dann weiss unser Turnier-Reporter immer, an wen er sich wenden kann. Aber kostenlose Informationen preisgeben und mit dem eigenen Ego prahlen, ist nicht gut.
4. Suckouts tweeten
Geschichten von Bad Beats sind am schlimmsten, besonders während der Turnier der WSOP. Wir hören sie täglich, jeden Tag und wenn Sie Bad Beats tweeten wollen, dann MÜSSEN Sie ihre eigenen Suckouts tweeten. Die Varianz prägt sich in mehrer Richtungen aus und so sollte man sie auch so auf Twitter darstellen. Um Bonuspunkte zu erhalten, könnten Sie doch einmal posten “I suck” oder “Uuuups” ...
5. Wie man Chipcounts posten sollte
Turnier-Chipstände sollte nie “$”-Zeichen davorstehen haben. Das einzige Symbol, mit dem man Turnier-Stände kennzeichnen sollte, ist ein großgeschriebenes “T” für Turnier. Die Nutzung von Dollar-Zeichen sollte sich nur auf Cashgames beschränken
6. Nutzen Sie das Symbol “#”
Wahllose Informationen helfen niemandem. Es gibt sowohl jeden Tag und jede Sekunde Online- als auch Live-Turniere, wenn Sie also einen Chipcount tweeten woollen, teilen Sie uns doch mit, was und wo sie spielen – und zwar mit dem Symbol “#”. Diese Regel ist speziell hilfreich für unbekannte Spieler, die eine Medienberichterstattung vornehmen wollen, weil man sie dann besser findet. Wenn Sie wirklich wagemutig sind, dann fügen Sie Ihre Tischnummer an, aber wir verstehen natürlich, warum viele Spieler nicht identifiziert werden wollen (Siehe Regel Nummer 1)
7. Tweeten Sie nicht die Glockenschläge einer bekannten Uhr Stunde um Stunde erneut
8. Halten Sie ihre Hände einfach
Je einfacher Ihre Tweets sind, desto leichter findet man sie und "@" erwähnen Sie. Vanessa "@VanessaSelbst" Selbst hat kürzlich ihre Vorgehensweise verändert und ihren Onlinenamen "FslexcDuck" in ihren richtigen Namen geändert und es somit jedem leichter gemacht, sie zu finden. Spieler, die ihre nachfolgen sind Ashton "@arfarfhowl" Griffin, Kevin "@BeL0WaB0Ve" Saul und Andy "@bkice_" Seth. Diese Änderung geht einfach und deshalb gibt es keine Entschuldigung mehr.
9. Fühlen Sie sich verantwortlich
Wenn Sie eine Seiten repräsentierten und Werbung für diese machen, dann wird alles, was Sie posten und sagen immer mit Ihrem Arbeitgeber verbunden werden. Wenn Sie also rausgehen und Ihre Zeit geniessen, versuchen Sie, ihre Tweets zu verfeinern. Wenn zum Beispiel eine große Debatte steigt, denken Sie nach, bevor Sie etwas tweeten. Unsere Emotionen können wir am Besten verarbeiten, wenn wir menschlich bleiben und es nicht zulassen, dass wir dadurch unseren Ruf ruinieren. Natürlich kann man immer der @AsianSpa Marschrichtung folgen und sich einen anonymen Account aufbauen. Dann kann man rausballern, was man will und braucht sich keine Sorgen über irgendwelche Konsequenzen machen.
10. Unterhalten Sie uns!
Erik "@Erik_Seidel" Seidel tweetet kaum über Poker und wenn ere s tut, dann kurz und bündig. Stattdessen bringt er uns mit seinen trockenen Aussagen zum Lachen: "Ich habe meine Tochter gesagt, es war ein großartiger Monat, also spiele ich das 250k mit dem Hausgeld. Sie sagte 'Ich hoffe das ist symbolische Sprache'" oder "Ich wünschte, Hotels hätten ein “Bitte-nicht-stören-ausser-Si e-haben-Schokoloade ”-Schild." Wenn Sie die Regeln nicht befolgen, dann ist es immer eine Möglichkeit, uns zum Lachen zu bringen und damit zu Punkten. Wir versprechen, wir jammern dann auch nicht.
Stimmen Sie uns zu oder haben Sie ihre eigenen Twitter-Regeln? Dann tweeten Sie uns diese doch bitte!
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