
Die $100,000 Challenge startete am Sonntag in Melbourne, Australien, während der Aussie Millions 2011. Zusätzlich konnte Event Nummer 7 einen gebührenden Sieger finden. Aber das erzählen wir ihnen später. Jetzt kommen wir erstmal zum Event mit dem größten Buy-In, bisher, auf der südlichen Halbkugel.
Wir haben Euer Pokerturnier gesehen und wir haben noch einen draufgesetzt…
Das ist das Motto der Aussie Millions und im Falles des heutigen Turniers war so etwas gleich mal geboten. Nur einige Wochen vorher hatte die PokerStars Caribbean Adventure sein eigenes $100,000 Super High Roller ausgetragen und damit 38 Spieler anlocken können. Mit einer Anzahl an Mitspielern, die sich die letzten Jahre bei den Aussie Millions zwischen 23 und 4 bewegt hatte, konnte man nicht wirklich damit rechnen, dass die selbe Zahl erreicht werden könnte, die auch die PCA erreicht hatte. Wie auch immer, zumindest hatte jedermann die starken, aber auch mit großen Bankrolls ausgestatteten, Spieler, die hier nach Melbourne, Australien, gekommen waren, unterschätzt. 38 Spieler waren am Start und stellten einen neuen Rekord dar.
Obwohl also dieses Turnier und auch das High Roller der PCA die gleiche Anzahl an Startern vorweisen kann, ist der Preispool in Melbourne in Höhe von AUD$3.8 Millionen dank der Umrechnungsrate noch optimaler und konnte den Preispool der PCA um $20,000 überbieten. Der Gewinner des Turniers wird also AUD$1,525,000 mit nach Hause schleppen.
Die üblichen Verdächtigen waren wieder anwesend, so auch Phil Ivey, Howard Lederer, Patrik Antonius, Erick Lindgren und John Juanda. Auch an den Tischen erspäht wurden Jonathan Karamalikis, Jay Kinkade, Andrew Feldman, Justin Smith und Alexander Kostritsyn.
Aber wie oft, schaffte es auch dieses Mal keiner dieser klangvollen Namen in Tag 2 und an den Finaltisch, der eight-handed gespielt wird. England's Sam Trickett liegt in Führung derer, die auch am Sonntag wiederkehren dürfen. Von Anfang an hatte Trickett Chips in seine Richtung schaufeln können und war dann auf einmal Chipleader. Und das hat sich nicht mehr geändert, derzeit klopft er an die 1 Million-Marke an mit seinen 961,000.
Seine dichtesten Verfolger sind David Steicke, mit 622,000, und direkt dahinter Erik Seidel mit 619,000. Mit so einem starken Feld und vielen Stars ist es kein Wunder, dass der Final Table wirklich eine harte Nuss werden wird. Weiter geht’s um 2:00 P.M. Ortszeit und PokerNews wird dabeisein und live in ihre Wohnzimmer berichten.
Der $100,000 Challenge Final Table Sitzverteilung und Chipcounts:
| Platz | Spieler | Land | Chipcount |
| 1 | David Benyamine | France | 363,000 |
| 2 | Tony Bloom | England | 148,000 |
| 3 | Chris Ferguson | USA | 89,000 |
| 4 | Sam Trickett | England | 961,000 |
| 5 | James Obst | Australia | 571,000 |
| 6 | Jeffrey Lisandro | Australia | 454,000 |
| 7 | Erik Seidel | USA | 619,000 |
| 8 | David Steicke | Hong Kong | 622,000 |
Event #7: $1,100 No-Limit Hold'em - Rebuys
Event #7 begann am Freitag und nach 86 Startern, die sich eingekauft hatten, nach 255 Rebuys und einer Vielzahl an Eliminierungen, stand der Final Table fest. Randy Dorfman ist an der Spitze der Chipcounts, aber Oliver Speidel hatte andere Pläne am Samstag – er holte sich den Titel und schnappte sich sowohl den Goldring, als auch AUD$100,595.
Jeff Chu war als der Erste, der aufstehen musste. Sein Kontrahent in der letzten Hand war Randy Dorfman. Dann begab sich Andrew Scarf in Richtung Ausgang, daran war JP Kelly schuld. Der nächste war John Zindo, der jedoch den Tag auch als Shortstack begonnen hatte. Er pushte All-In aus früher Position und wurde von Alexander Debus und Oliver Speidel gecallt. Debus and Speidel checkten ihn runter, das Board zeigte 



. Zindo drehte zwei schwarze Zehnen um, aber die waren nicht gut genug. Debus hielt 
und das geriverte Ass schickte Zindo zum Auszahlungsschalter, wo er sich AUD$13,640 abholen konnte.
Debus ging dann als Siebter, gefolgt von Joey Lovelady auf Rang sechs in einer Hand, die ein bisschen kontrovers endete. Nach dem er auf dem Flop 

gechecktraist wurde, pushte Lovelady all seine Chips in die Mitte und Speidel bezahlte. Speidel zeigte 
für den Second Nutflush-Draw. Lovelady war dagegen sogar noch hinten mit einer Straigt Draw mit 
.
Die Chipcounts waren sehr eng beieinander, sodass der Turnierdirektor dem Dealer die Anweisung gab, die Chipstapel ersteinmal aussen vor zu lassen und das Board fertig auszuteilen, aber Albert Minnullin entschied sich dann, dem Dealer diese Arbeit abzunehmen und die Chips zu zählen. Das führte natürlich zu einem kollektiven "WOAH!" am Tisch und der Turnierdirektor sagte: "Sir, you can't do that." Minnullin trat also zurück und der Dealer führte mit Turn
und River
fort. Damit war auch Lovelady raus.
JP Kelly musste als Fünfter gehen, als sein 
gegen die Neuner seines Gegners keine Verbesserung fanden. Minnullin ging kurz darauf als Vierter und für Eoghan O'Dea war es als Dritter Zeit zu gehen. So verblieben also noch Dorfman und Speidel Headsup um den Titel. Die beiden waren erneut gleichauf in Chips, als der Startschuss fiel, aber nach ein paar Mal hin und her übernahm Speidel das Commando.
In der letzten Hand raiste Dorfman vom Button und Speidel schob alles rein. Dorfman callte für all seine Chips mit 
und Speidel zeigte 
. Das Board brachte 



und machte Speidel zum Sieger, auch des siebten Goldrings der Aussie Millions 2011.
Das Ergebnis:
1 Oliver Speidel AUD$100,595
2 Randy Dorfman AUD$71,610
3 Eoghan O'Dea AUD$46,035
4 Albert Minnullin AUD$30,690
5 JP Kelly AUD$23,870
6 Joey Lovelady AUD$20,460
7 Alexander Debus AUD$17,050
8 John Zindo AUD$13,640
9Andrew Scarf AUD$10,230
10 Jeff Chu AUD$6,820
Team PokerNews wird auch heute wieder im Crown Casino vor Ort sein, um von sämtlicher Action zu berichten, so auch das Live Reporting Team.
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