November 04, 2010, Eric Ramsey

Der November steht nun schon fast vor der Tür und der Final Table des WSOP Main Events 2010 somit auch. Wir werden in dieser Woche die Teilnehmer des Final Tables am 6. November vorstellen um Ihnen einen Einblick zu geben wer woher kommt, was er will, wieso und warum und überhaupt.
Wenn es außer Michael Mizrachi noch jemand anderen gegeben hat der die November Nine Schlagzeilen bestimmt hat dann war das John Racener. Überschattet von Mizrachi´s riesen Media Wolke, musste sich Racener mit der zweiten Geige was das Medieninteresse anging begnügen. Die Chancen das er damit kein allzugroßes Problem hatte stehen gut und sein Stack in Höhe von 19.050.000 setzen ihn momentan auf Rang 4 was nur ein großer Pot ist den er benötigt um um den Sieg mitzuspielen.
Racener ist ein 24 Jahre alter Full Tilt Poker Red Pro aus Port Richey, Florida. Als er ungefähr 16 war, begann Poker in seiner Freizeitgestaltung eine Rolle zu spielen neben sämtlichen Arten von Sport die es sonst noch so gab. Innerhalb eines Jahres, hatte er die $50 die er eingezahlt hat in $30.000 verwandelt, was genug war um sich die Unterstützung seiner Eltern zu sichern. Nachdem er seinen Abschluß in Kunst an der Florida Southern University machte, begann Poker für ihn einen sehr hohen Stellenwert im Leben einzunehmen.
Racener´s professionelle Pokerkarriere erreichte schon astronomische Höhen bevor sie überhaupt richtig angefangen hatte. Während seines 21. Geburtstag, den er in Atlantic City feierte, spielte er sein erstes Live Turnier überhaupt und gewann direkt einen sechsstelligen Betrag bei einem Turnier des WSOP Circuit das er als 3. beendete. Das war im Winter 2006 und inzwischen hat er dieses Ergebnis schon getopt, und kann inzwischen einen WSOP Circuit Ring sein Eigen nennen. Er gewann das selbe Turnier in der selbsen Stadt, allerdings ein Jahr später. Dieser gute Start erlaubte ihm an den $10.000 Events der WPT und WSOP teilzunehmen. Er cashte zweimal bei der WSOP in Vegas in 2007 und erreichte dabei einen Final Table im $2.500 Omaha/Stud Hi-Lo Event im Jahr 2008.. In 2009 cashter vier weitere Male und seine vier Cashes in diesem Jahr, waren die bisher profitabelsten. Und das obwohl er noch zwei Tage zu spielen hat. Während der Pause zwischen Sommer und November, erreichte er in London beim £5,000 Pot-Limit Omaha Event der WSOPE einen Final Table was seine Cashe in Bracelet Events nun auf 12 ansteigen lässt.
Der Cash als November Nine, lässt seine Lifetime Winnings nun die $2 Millionen Marke überschreiten, mit der Möglichkeit es durchaus noch viel mehr werden zu lassen. Wenn er das Main Event gewinnt, könnte er auf Platz 11 der All Time Money Liste springen. Dort zählen seine online Cashes nicht hinzu, denn da hat er inzwischen auch über $1 Million an Winnings, worunter unter anderen der Sieg im Sunday 500 bei PokerStars für $30.000 dabei ist. Desweiteren kann er noch einen dritten Platz bei Full Tilts $750.000 Guarantee ("POCKET FIVE") im Jahr 2009 verbuchen. Auch wenn alles über Mizrachi redet, sollte man Racener auf keinen Fall außer acht lassen am Montag.
Wie er dahin kam
Racener´s Main Event verlief in der mittleren Phase relativ unspektakulär. Obwohl "methodisch" wahrscheinlich das bessere Wort dafür ist. Erst verhältnismäßig spät, begann Racener ein wenig aufzudrehen. An Tagen 5 und 6 überlebte Racener einige wichtige Pushes und mit ein klein wenig Glück erschien Racener dann auf dem Turnierradar. Als Shortstack ging der Deutsche Manig Loeser mit 
All In, was Racener mit einem Reraise All In mit 
beantwortete. Allerdings war auch noch John May mit 
mit dabei was Racener nicht allzu gut gefiel. Allerdings mochten die Ladies ihn und die
bescherte ihm den Chiplead bei 176 Spielern verbleibend mit 4,5 Millionen Chips.
Racener war am Tag 7 dritter in Chips hinter Mizrachi und dem Chipleader Theo Jorgensen. Das änderte sich schnell nach einem großem Pot im ersten Level des Tages. Duy Le raiste mit 
was Racener mit 
dreibettete. Le callte eine Continuation bet mit geflopptem Top Set auf dem 

und Raceners Aggression bescherte ihm eine Freikarte nachdem der Turn
von beiden gecheckt wurde. Die
auf dem River gab Racener die Straight und bekam von Le weitere Chips und war hoch auf 8,5 Millionen und somit wieder Chipleader. Als noch 57 Spieler dabei waren, knackte Racener mit 
Matt Harris´ 
nach einem Preflop All In. Das Board verlief sehr spannend mit 



und ließ Racener somit den Pot gewinnen und brachte ihn auf 10,21 Millionen Chips.
Als noch 27 Spieler dabei waren lag Racener auf Platz 8. Als es dann an Tag 8 runter auf zwei Tische runter gespielt war, hatte Racener seinen Stack verdoppelt und war mit 22,47 Millionen auf Platz Zwei hinter Pascal LeFrancoius. Er nahm den Publikumsliebling Hasan Habib auf den 14. Platz runter als er mit 
gegen Habib´s 
gewann und somit eine Marathon Short Stack Zeit beendete. Racener doppelte Mizrachi danach und bestätigte den Schlachtruf "No fear, Racener´s here" als er einen großen Pot mit einem Bluff gegen Matthew Jarvis gewann.
Racener´s Trend zeigte ein wenig nach unten, und während des Dramas als Sie noch zu zehnt waren, war es Filippo Candio´s 
der eine 8,8 Millionen große Lücke in Raceners Stack riss als dieser 
hielt. Aber kurz drauf war der Abend vorbei und Racener konnte einiges an Chips eintüten.
Worauf zu achten ist
Die Tatsache das Racener in den letzten vier Monaten im Schatten von Michael Mizrachis stand könnte sich positiv für ihn auswirken. Er ist bereits ein gesponsorter Pro und hat von daher auch einiges an Marketintechnischen Dingen zu erledigen gehabt, allerdigs wurde er im Gegensatz zu Mizrachi nicht als das Gesicht des Final Tables verkauft. Racener´s Naturell entspricht gar nicht seinem Image am Tisch, denn er ist eher der reservierte sanftsprechende Typ. Kurz gesagt sollte er sich in einer druckfreien Position am Tisch befinden und befreit aufspielen können.
Desweiteren hat Racener sich auch mit einem Mindset Coach mental auf diesen Final Table vorbereitet und verspricht sich somit einen Vorteil gegenüber den Rest. Seit Julie erscheint Racener durchgehend entspannt, selbstbewusst und völlig am Boden bleibend in den Interviews. Man denkt zu keinem Zeitpunkt das dieser Mann um $8,9 Millionen spielt wenn man mit ihm in den letzten Wochen geredet hat, was ein weiterer Vorteil für ihn sein könnte am großen Tag.
Racener beginnt den Final Table als Vierter in Chips mit 19.050.000 vor sich stehen, was ihm 38 Big Blinds haben lässt. Er hat auf seiner Seite einiges an Final Table Erfahrung vorzuweisen, darunter auch einige wirklich große Wichtige Final Tables die andere am Tisch noch nicht haben. Er war zwar noch nie in einer Situation wie dieser aber er und Mizrachi sind die einzigen beiden die wirklich wissen wie es ist um eine Trophäe wie diese zu spielen. Und Racener ist derjenige von den beiden der den Chipvorteil auf seiner Seite hat.
Neben der Erfahrung hat Racener auch noch eine tolle Position am Tisch. Er sitzt auf Platz Sieben und hat die beiden Chipleader zu seiner Rechten auf den Plätzen Drei und Vier. Desweiteren hat er Position auf Michael Mizrachi der auf Platz Fünf sitzt, was ein großer Faktor sein könnte wenn es darum geht wie weit er es schafft. Es logischerweise schwer vorrauszusagen wie das ganze ausgehen wird, aber die Chips gehen nun einmal im Uhrzeigersinn um den Tisch rum. Racener hat dazu noch den Vorteil das der Italiener Candio zu seiner Linken sitzt was ein wenig Wild Card Charakter hat.
Sie wollen noch ein weiteres gutes Omen für ihn hören? Racener wird von derselben Agentur gemanaged wie der Sieger des Main Events 2009 Joe Cada.
Das PokerNews Live Reporting Team wird am 6. November am Tisch sein um direkt den Final Table der WSOP 2010 zu Ihnen nach Hause zu bringen. Bis dahin sollten Sie uns auf Twitter folgen um immer Up to Date zu sein.
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