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2010 WSOPE Main Event Tag 3: Bis ins Geld und noch weiter

WSOPE

Jeder der verbleibenden 66 Spieler wusste das nur 36 von ihnen für die letzten zwei Tage Non-Stop Poker entlohnt werden sollte. Mit einem großem Stack wie Viktor Blom, der als Chipleader in den zweiten Tag des Main Events der der World Series of Poker Europe startete, sollte keine Versicherung dafür sein ins Geld zu kommen und am Abend die Chips erneut einzutüten. Das Feld durfte mit ansehen wie die Spitze vom Chipcount zu Tagesbeginn teilweise an die Rail geschickt wurde wie James Mitchell und John Dolan, während Spieler die in den Vortagen so gut wie nicht aufgefallen sind, wie Marc Inizian, Jani Sointula und Dan Fleyshman, auf einmal aufdrehten und ohne jeglichen Probleme den Tag 4 erreichten und dort den Angriff auf den Final Table zu starten.

Zurück zur Bubble: Einige Spieler wie JP Kelly, Dan Shak, Nam Le und Steven van Zadelhoff schieden bereits aus ohne den Minimum Cash in Höhe von £21,206 mitzunehmen. Für Daniel Negreanu wird es auch nichts mit dem dritten Final Table in Folge beim WSOPE Main Event und auch die beiden verbleibenden weiblichen Spielerinnen Barbara Martinez und Almira Scripchenko schafften es nicht ins Geld. Huck Seed rannte mit Königen in Asse und letztendlich wurde der junge Kanadier Rudy Blondeau Bubble Boy, nachdem er mit Ass Dame preflop All In war und die Asse von Brian Powell nicht besiegen konnte.

Währen der Dinner Break hatte Andrew Pantling doppelt soviel Chips wie der Zweite in Chips. Tischkollegen sagten das er "göttlich runne", hatte immer die bessere Hand wenn der Gegner schon sehr gut war (wie zum Beispiel gegen Markus Golser, dort hatte Pantling die Asse während Golser auf einem Acht hoch Turn Neuner hatte) und knackte die eine Million Chips Marke als er gegen Fabrizio Baldassari einen großen Pot mit einem geflopptem Set gewann. Allerdings beendete er den Tag dann noch unter dieser Marke mit insgesamt 821.000 Chips.

Nur Sekunden nach Ende der Dinner Break wurde das Spiel erneut unterbrochen, da es einen Redraw gab nachdem Michael Benvenuti auf Platz 28 eliminiert wurde und bei drei verbleibenden Tischen die Spieler neue zusammengesetzt wurden. So gab es einige Änderungen, unter anderem wurde Phil Ivey zu Chipleader Bojan Gledovic gesetzt, Andrew Pantling und Arnaud Mattern wurden jeder auf die eine Seite des Dealers gesetzt, wohingegen Victor Blom und Roland de Wolfe keine Nachbarn mehr waren.
Die Umsetzerei hatte aber keinerlei Einfluss auf den Helden der Null-auf-hundert-Erfolgsstory des Tages. Ronald Lee. Zu Beginn des Tages überlebte er einen Coinflip mit Ass König gegen die Buben von James Mitchel und von da an ging es für ihn nur noch Bergauf und unter anderem eliminierte er Rob Akery und John Eames und er beendete den Tag mit über 100.000 Chips Vorsprung vor Andrew Pantling.

Währen dessen gab es noch andere die mehr als gut runnten an diesem Tage. Bei Daniel Steinberg (768.000) wirkte es fast so, als ob er jedes mal wenn ein Reporter an seinem Tisch vorbeischaute eine Hand spielte und er einiges an Setups vorweisen konnte die positiv für ihn endeten. Ein Cold Deck gab es zu sehen als er kurz vor den Preisgeldrängen David Baker mit Assen gegen Damen eliminierte und dieser ihn im nach hinein noch als "Maniac" bezeichnete. Steinberg war ebenfalls verantwortlich für den letzten Bustout des Tages und wieder waren die Asse im Spiel. Diesmal allerdings nicht auf seiner Seite sondern auf der Barry Greensteins. Diese nutzten ihm zwar herzlich wenig als die Zehn auf dem Flop auftauchte und somit Steinberg, der Pocket Zehner hielt, das Set bescherte. Es kam kein "Ace on the River" und somit wurde auch das PokerStars Team Pro Mitglied Greenstein an die Rail geschickt.

David Peters hatte ein großartiges letztes Level als er mit 829.000 Chips direkt hinter Ronald Lee´s 947.000 Chips saß und einige sechsstellige Pötte ziehen konnte. Einen davon gegen Dan Fleyshman wodurch dieser aus den Top Ten Rängen fiel in denen er sich vorher lange aufgehalten hat. Am anderen Ende des Feldes, was allerdings noch keine Vorbestimmung auf die Endplatzierung liefern kann, befinden sich unter anderem Sointula, Greg Mueller und Roland de Wolfe, alle unter 200.000 Chips aber durchaus in der Lage wären einen Durchmarsch, wie ihn Ronald Lee ihn heute hinlegte, zu vollbringen.
Sie alle werden morgen wiederkommen um auf den Final Table runterzuspielen wo die Preisgeldsprünge richtig losgehen. Der erste Platz ist mit £830,410 dotiert und über eine halbe Million Pfund für den Zweiten. Desweiteren bekommt der erste natürlich ein Gold Bracelet und hat den einzigartigen WSOP Europe Main Event Titel sein eigen nennen.

Weiter geht es genauso wie heute um 12:00 GMT und unser Live Reporting Team wird wieder vor Ort sein um Ihnen sämtliche Action nach Hause zu bringen. Bis dahin können Sie sich die Action von Tag 3 und den entgütltigen Chipcount hier noch einmal angucken.

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