
Das britische Hedge-Fonds Unternehmen „Manro Haydan“ hat sich auf Poker spezialisiert und lässt bei seiner Tochterfirma „Bad Beat“ Pokerspieler gewinnbringend für seine Kunden spielen.
Die Welt der Börse und Spekulanten scheint sich ähnlicher als man denkt. Sind Pokerspieler als Börsenhändler bei Headhuntern gerade hoch im Kurs, spielen Hausfrauen, Studenten und Pensionisten für den Hedge-Fonds „Manro Haydan“. Das Risiko beim Pokerspiel ist abschätzbar, und daher immer für eine gute Risiko-Investition gut – vorausgesetzt es wird ernsthaft betrieben und nicht gezockt.
In seiner aktuellen Ausgabe berichtet das Magazin „Investment“ über Hedge-Fonds die sich über das Pokerspielen finanzieren. Chris Smith, Chef von Manro Haydan verfolgt unter strenger Aufsicht seine auserwählten Pokerspieler/innen. Bewerben kann sich bei „Bad Beat“ im Prinzip jeder, nur dabeibleiben ist nicht so einfach. So würde Manro zwar Verluste übernehmen, aber die seien streng limitiert. Jeder Verlust würde überwacht, und das Limit sei auf das Können des/der Spieler/in angepasst. Ist das Verlust-Limit ausgeschöpft, dann müsste der/die Spieler/in ein paar Tage aussetzen und mit einem niedrigeren Einsatz-Limit weiter machen dürfen – so heißt es weiter im Bericht von „Investment“.
Derzeit sollen es 250 Spieler/innen sein, die im Dienste des Hedge Fonds spielen – von Hausfrauen bis Profi-Spielern. Wer was ist, das ist egal – Hauptsache gut Poker spielen. Denn hier ist Disziplin gefragt, jeder Spielzug wird überprüft, wer zockt oder einfach so drauflos spielt fliegt raus. Auch Alkohol oder Marathon-Sessions seien verboten.
Laut Smith sollen die Spieler bis zu € 2 Millionen pro Jahr verdienen. Von den Gewinnen werden die Hälfte an die Gesellschaft weitergeleitet, dafür übernimmt die auch die Verluste im bereits beschriebenen Rahmen. „Bad Beat ist seit der Gründung profitabel“, sagt Smith im „Investment“ Interview und brüstet sich stolz, dass es auch einige Hedge-Fond Kollegen gibt, die selbst auch höchst erfolgreich Poker spielen. Wie James Vogl, der bei der WSOP $ 400.000,- cashte.
Wichtig sei nur, dass die Mitglieder von „Bad Beat“ sich durch einen solchen nicht aus der Ruhe bringen lassen, sondern weiter einen kühlen Kopf bewahren und rational ihr Spiel weiter verfolgen. Das bringe letztlich den Erfolg und mache „Manro Haydan“ und seine Kunden reich.
Hört sich ja ganz interessant an, aber man darf halt dann nur noch für die spielen, also kein eigenes online Spiel mehr!
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