
Ab 7. November kommen sie wieder zusammen, die „November Nine“ und kämpfen um den Poker Weltmeister Titel 2009: Darvin Moon, James Akenhead, Phil Ivey, Kevin Schaffel, Steven Begleiter, Eric Buchman, Joe Cada, Antoine Saout und Jeff Shulman. Die Medien streiten sich um die Favoriten-Rollen der Spieler, zählt mehr die Spiel-Erfahrung oder doch der Chip-Count?
Welchen Tipp geben die Poker Profis ab, wem werden sie dieses Wochenende die Daumen drücken?
Phil Hellmuth steht ganz klar zu Phil Ivey, sein Landsmann und langjähriger Kollege, gilt für ihn als Favorit und das tut er auch direkt auf Twitter kund: „Phil Ivey ist eine dreifache Bedrohung für seine Mitstreiter, weil er großartig Turniere, Cash-Games und Online spielt. KEINER, kann DAS von sich behaupten!“
Dem stimmt auch Daniel Negreanu zu und postet ebenfalls seine Meinung auf Twitter: „Schau mir gerade die WSOP Aufzeichnung an. Darvin Moon spielt so, dass ich meine ganzen Wetten GEGEN ihn setzen würde. GO IVEY!“
Auch Mike Matusow setzt auf Ivey: „Lasst Phil nur einen Pot gewinnen, dann spielen alle anderen nur noch um den zweiten Platz.“
Natürlich wird auch Iveys alter Kumpel und enger Freund Barry Greenstein die Daumen drücken und mit zittern.
Dagegen bekennt Doyle Brunson öffentlich seine Zweifel um die Favoritenrolle von Phil Ivey: „Sorry Phil, aber Business ist Business. Ich muss Moon nehmen, er hat 5-Mal soviel Chips.“
Nach Chip-Counts führt allerdings Darvin Moon, der Holzfäller aus Oakland/Maryland, mit 58.930.000. Phil Ivey ist dagegen mit 9.765.000 ziemlich short stacked.
Auch in Europa machen sich die Spieler Gedanken um die Favoritenrolle. So glaubt Michael Keiner eher an die Macht des erdrückend hohen Chipcounts von Moon, Buchman und Begleiter, als an die Spielkunst von Phil Ivey. Eine Wette würde er aber nicht abgeben, meint er in einem kürzlich geführten Interview, und nennt die schlechten Quoten als Grund.
Eddy Scharf sieht das schon wieder anders und setzt auch auf den, als Favorit gehandelten, Phil Ivey. Für Scharf ist die Erfahrung entscheidend, nur er hätte diese und wäre gewohnt um hohe Summen zu spielen, würde dadurch den kühlsten Kopf bewahren können.
Hans Martin „Birdie“ Vogel, ein Spieler der Nachwuchs-Generation, hat sogar vor direkt vor Ort zu sein, das Spiel in Las Vegas live mit zu erleben. Sein Favorit, ganz klar: Darvin Moon.
Und auch Erich Kollmann, einer der erfolgreichsten österreichischen Pokerspieler gibt seinen Tipp ab: auch er meint Darvin Moon. Sein Chip-Count sei zu erdrückend groß. Außerdem würde er einem unbekannten Außenseiter den Sieg gönnen.
Es bleibt also spannend, auch die Profis sind sich uneins, wer das Rennen um das heißbegehrte Bracelet macht.
Auch dieses Mal wird PokerNews live dabei sein, im Live Reporting Bereich können Sie die WSOP Finale Table Highlights in deutscher Sprache mitverfolgen.
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