Am diesjährigen World Series of Poker Main Event Final Table nehmen sehr unterschiedliche Spieler teil, aber die vielleicht interessanteste Persönlichkeit bei den November Ninern ist der Chip Leader Darvin Moon, ein 45-jähriger Holzfäller aus Oakland. Obwohl ihm vielleicht die Erfahrung seiner Tischkollegen Phil Ivey und Jeff Shulman fehlt, hat Moon es geschafft sich eine hervorragende Ausgangsposition für den Final Table zu erarbeiten und sein Chip-Stack beträgt 1/3 der gesamten im Spiel befindlichen Chips.
Mit 58.930.000 Chips hat Moon sicherlich die beste Ausgangsmöglichkeit, um seinen Tischkollegen das Leben schwer zu machen. Wenn man bedenkt, daß Moon sich durch den Gewinn eines $130 Buy-In Satellite für das Main Event qualifiziert hat und ihm nun mindestens schon 1 Million sicher sind, hat er nichts mehr zu verlieren, was ihn zu einem der gefährlichsten Spieler am Final Table macht.
Sein Weg an den Final Table
Moon spielt sehr solides Poker und hat es mit Hilfe einer guten Portion Glück, auf seinem Weg an den Final Table geschafft, eine Anzahl bekannter Pros zu eliminieren. Ein Beispiel für das solide Spiel von Moon ist die Eliminierung der High-Stakes Ikone David Benyamine, nachdem dieser versuchte seine Hand “slow” zu spielen. Moon callte Preflop einen kleinen Raise von Benyamine. Das Board kam mit 

, Moon machte einen kleinen Bet und Benyamine raiste, Moon reraiste, Benyamine machte einen 4-Bet und Moon callte. Der Turn brachte die
, Moon setzte genügend Chips, um Benyamine All-In zu setzen. Benyamine callte ohne zu zögern mit A-A, aber Moon hatte ein 3'er Set gefloppt, gewann diese Hand und eliminierte Benyamine.
Ein weiteres Beispiel für seine Glückssträhne, war die Eliminierung von Billy Kopp, wobei dies einer der “biggest” Hands dieses Turniers war. Moon callte einen Raise von Kopp, welcher im Small Blind saß. Der Flop kam mit 

. Moon checkte und Kopp setzte 750.000. Moon callte. Der Turn brachte eine 2, Moon checkte erneut, Kopp setzte 1,2 Millionen. Moon antwortete mit einem Raise auf 6 Millionen und Kopp ging mit seinem verbleibenden Stack All-In. Moon callte ohne zu zögern und zeigte 
für einen Queen-High Flush, was ausreichte um Kopp, welcher 
aufdeckte, nach Hause zu schicken.
Was kommt noch auf uns zu
Im Laufe der letzten Jahre haben wir gelernt, daß Amateure eine sehr gute Chance haben das WSOP Main Event zu gewinnen. Amateure sind nicht zu unterschätzen, da diese nicht notwendigerweise so spielen, wie die anderen Pros. Viele Pros, unter anderem der oben erwähnte Billy Kopp, sind der Meinung, daß es überaus schwer ist einen Read auf Moon zu bekommen, da dieser anders spielt, als die meisten anderen Pros. Er hat seinen eigenen Spielstil kreiert, indem er gute Moves einsetzte, wenn er eine gute Hand fand. Mal abgesehen von seinem persönlichen Spielstil und seinem Glück, gehört Moon zu den unerfahrensten Spielern am diesjährigen WSOP Final Table, was natürlich, trotz seines hohen Chip-Stacks, für ihn sehr nachteilig sein könnte. Ivey, Shulman und einige andere Spieler, werden sicherlich schon zu Beginn des Final Table versuchen Moon einen Teil seines “Big Stacks” durch aggressives Spiel abzunehmen. Moon hat zwar ein großes Ziel vor Augen, aber die Pros können es kaum erwarten in einer Big-Hand gegen einen relativ unerfahrenen Spieler anzutreten.
Neben der Bedrohung durch die anderen Pros, befindet sich Moon außerdem in einer Position, in welcher er von den Short-Stacks am Tisch attackiert werden wird, wenn er sich dieser Herausforderung nicht erfolgreich stellen kann, wird er mit Sicherheit etliche Chips verlieren und in das Mittelfeld abrutschen. Wenn Moon gewinnen möchte, muss er vermeiden sich mit den Pros anzulegen und muss die Mehrzahl der Hände, in welche er verwickelt wird, gewinnen.
Auch dieses Mal wird PokerNews live dabei sein, im Live Reporting Bereich können Sie die WSOP Finale Table Highlights in deutscher Sprache mitverfolgen. Twittern Sie doch mal mit PokerNews, dort finden Sie die neusten Nachrichten im Minuten-Takt![/I]

















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