Er ist neben James Akenhead der einzige Nicht-Amerikaner am Final-Table der WSOP am 7. November 2009, kommt aus Frankreich und spielt erst seit 1,5 Jahre professionell Poker. Die Rede ist von Antoine Saout. Der 25-Jährige hat viel Online Erfahrung, die er im ersten großen Live-Event verwerten konnte. Grund genug für Everest ihn unter die Fittiche zu nehmen und ins Pro-Team zu holen.
Es war ein $50,- Satellite bei Everest Poker, „Tonio92“ war einer der Teilnehmer. Hinter diesem Nickname verbirgt sich Antoine Saout. Ein 25-jähriger Franzose, der die neue Poker-Profi-Generation repräsentiert. Ein Multi-Table-Spezialist mit viel Online Erfahrung, der mit dem Main Event der WSOP sein erstes großes Live-Event gespielt hat. Eigentlich noch spielt, denn er hat es tatsächlich unter die neun Finalisten geschafft, die sich Anfang November um die $8,5 Millionen batteln.
Leicht wird es allerdings nicht, denn mit 9,5 Millionen Chips rangiert er auf dem letzten Platz bei den Chipständen. Aber auch der Weg bis dorthin war für Saout kein Zuckerschlecken, denn er saß lange am selben Tisch wie Phil Ivey, dieser dann auch noch links von ihm, also nach ihm. Und troztdem ist er nicht rausgeflogen, hat sich tapfer gehalten und sich bis ins Finale gespielt. Trotz fehlender Live-Erfahrung. Ein Indiz für Saouts Klasse?
Auf jeden Fall genug für Everest. Das Poker Unternehmen ist anders wie PokerStars oder Full Tilt Poker darauf ausgerichtet nicht große Stars unter Vertrag zu nehmen, sondern junge aufstrebende Talente. „Unverbrauchte“ Namen sozusagen, die noch nicht so bekannt sind, aber es mit Sicherheit bald werden. Neben Antoine Saout sind auch noch Voitto Rintala, Maria Maceiras, Steven van Zadelhoff oder Cristiano Blanco im Team der Everest Poker Spieler.
Geboren ist Antoine Saout in Morlaix, Frankreich und hat sein Ingenieursstudium gegen das Pokerspiel eingetauscht. Das war vor gerade einmal eineinhalb Jahren! Seine Mutter war darüber wenig begeistert, denn ein Leben als Pokerspieler erschien ihr als zu unsicher. Vielleicht hat sie ihre Meinung aufgrund der Leistungen ihres Sohnes bereits revidiert? Stolz kann sie allemal sein. Nicht nur aufgrund der Final Table Teilnahme, sondern weil Saout dadurch die „1 Million Dollar“ Aktion von Everest geknackt hat.
1 Million Dollar extra für alle qualifizierten Everest Spieler durch Saouts bisherigen WSOP-Erfolg. Das heißt in Zahlen $19.607,- für insgesamt 51 Spieler/innen (Saout inbegriffen). Also hat der Franzose jetzt schon gutes Geld verdient, obwohl er als Finalist sich schon als Poker-Millionär bezeichnen darf. So oder so – den Namen Antoine Saout sollte man sich für die Zukunft auf alle Fälle merken.

















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