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Pokern bei der „Mars Mission“

Poker

105 Tage verbringen ein Deutscher, ein Franzose und vier Russen in einem Raumschiff, das auf der Erde stationiert ist. Das Isolationsexperiment soll einen Marsflug simulieren – eine Reise von 50 Millionen Kilometer. Trotz engstem Raum und Stress Belastung veranstalten die angehenden Astronauten regelmäßige Pokerrunden.

Oliver Knickel ist 28 Jahr alt und Bundeswehr-Hauptmann. Er hat sich gegen 5.600 Bewerber durchgesetzt und wurde für das „Mars Mission“ – Experiment ausgewählt. Dabei werden sechs Personen auf engstem Raum in einem Raumschiff-Nachbau gepfercht, um das Leben bei einer Reise zum Mars nach zu empfinden. Insgesamt sind es etwas mehr als drei Monate, die die Männer durchhalten sollen – in der Realität wären es aber 2 Jahre, die man für diese 50 Millionen Kilometer Reise brauchen würde.

Trotz der verkürzten Dauer soll dieser Versuch wichtige Aufschlüsse bringen: wie schläft der Mensch bei blauem Dauerlicht, wie verträgt er die künstliche Atmosphäre, und wie hält er den engen Raum bei alltäglichen Aufgaben aus? Schließlich hat das nachgebaute Raumschiff keine Fenster und ähnelt eher einem Blech-Container. Wie im Big Brother Haus werden die sechs Männer beobachtet, Kameras dokumentieren ihr Leben im Raumschiff.

Selbst das Bett ist zu kurz – Knickel muss seinen Kopf auf ein Regal am Bett -Ende legen und dafür Bücher beiseite schieben. Damit der Stress erträglich bleibt gönnen sich die Astronauten entspannende Poker-Runden. Das würde nicht nur die Laune heben, sondern auch ein mentales Training sein. Geistig fit zu bleiben, ist bei so langen „Reisezeiten“ genauso wichtig, wie die körperliche Fitness. Poker sei aber nicht nur als Gehirn Jogging dienlich, sondern würde auch die sozialen Beziehungen der Crew stärken. Man müsse sich mit den Anderen auseinandersetzen, im Gegenüber „lesen“ und das helfe ein Team zu werden.

€ 15 Millionen kostet das Experiment, jeder der Teilnehmer kann ohne Angabe von Gründen abbrechen. Bis dato haben alle den ersten Monat gut überstanden. Trotz Kunstlicht, Obst und ohne Fenster…

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