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Poker Players Alliance geht weiter in die Offensive

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$3 Millionen Dollar Kampagnen-Geld sollen für Aufklärungs- und Lobbyarbeit eingesetzt werden

Die Poker Players Alliance (PPA) erhofft sich durch die neue Präsidentschaft durch Barack Obama ein baldiges Ende des Unlawful Internet Gambling Enforcement Acts (UIGEA). Dafür muss viel Lobbyarbeit betrieben werden und die kostet Geld. $3 Millionen sind es, die die PPA für die jüngste Lobby-Kampagne aufbringen will.

Vorsitzender Alfonse D’Amato ist selbst ehemaliger Senator und kennt sich auf dem politischen Parkett der USA bestens aus. Und das ist auch nötig, wenn er dem Poker-Verbot in den USA zu Leibe rücken will. Aber Wissen alleine reicht nicht, nur durch gezielte Kampagnen kann die Aufmerksamkeit erreicht werden – ein teures Unterfangen.

Die PPA lukriert ihr Geld aus dem „Interactive Gaming Council“ einer in Vancouver/Kanada ansässigen Handelsorganisation für Online-Casinos und seinen Mitgliedern. Mehr als 1 Million Mitglieder hat die PPA bereits, die die Organisation im Kampf gegen das Glücksspiel-Verbot unterstützen.

Das Verbot sei in dieser Form sinnlos – alle Zahlungen/Tranksaktionen, die durch Glücksspiel generiert sind oder wurden und von Unternehmen außerhalb der USA an US-Bürger getätigt werden sind illegal und verboten. Und dennoch sollen es mehr als $16 Millionen sein, die US-Bürger jährlich bei ausländischen Unternehmen für Online Glücksspiel ausgeben.

Ein gutes Argument für die PPA, denn in der Politik zählt vor allem der Wirtschaftsfaktor. Und in schlechten Zeiten wäre jeder Betrag nur recht und billig. Die Lobby Arbeit von D’Amato ist wichtigste treibende Kraft. Er weiß wie seine Ex-Kollegen ticken. Und so hat er früher, vor dem Poker-Verbot und seiner Tätigkeit als Vorsitzender PPA, auch schon mal im Senat Poker-Runden organisiert. Da wurde bei Käse-Pizza und chinesischem Essen bis tief in die Nacht gepokert und sogar Zigarren waren damals noch erlaubt.

Heute ist alles anders, aber den Amerikanern liebstes Hobby „Poker“ ist geblieben. Und das soll auch wieder so werden – wenn es nach der PPA ginge. Die $3 Millionen Dollar Kampagnen-Geld sollen für Aufklärungs- und Lobbyarbeit im Capitol und Kongress verwendet werden.

Einer der Kongress-Abgeordneten, die hinter den Zielen der PPA stehen ist Barney Frank. Und so sollen weitere Abgeordnete überzeugt werden, bis die Sinnhaftigkeit des UIGEA ernsthaft in Frage gestellt wird.

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