Online Riese PartyGaming hat vor kurzem bekannt gegeben, dass es mit der US Regierung zu einer Einigung gekommen ist. Partygaming erklärt sich bereit in den nächsten dreieinhalb Jahren eine Ausgleichszahlung in Höhe von $105 Millionen zu tätigen. PartyGaming hatte seine Tätigkeit am US Markt anlässlich des Unlawful Internet Gaming Enforcement Act Ende 2006 eingestellt. Das Abkommen deckt den Zeitraum vor dem 13. Oktober 2006 ab.
Während dieser Zeit war PartyGaming in den USA in keine Sportwetten verwickelt, sondern nur im Online Glücksspielgeschäft. Jedoch forderte das Abkommen eine „Darstellung der Fakten" des Unternehmens, das Geldtransfer auf Partygaming über Drittfirmen beinhaltet.
Im Gegenzug wird PartyGaming für keine seiner Aktivitäten in den USA weiter verfolgt. Jim Ryan, Party's CEO meinte dazu: "Diese Lösung mit den US Behörden ist ein wichtiger Tag für PartyGaming. ES war ein langer und komplexer Prozeß, aber wir haben eine friedliche Lösung mit der USAO gefunden, die auch für das Unternehmen wirtschaftlich sinnvoll ist und im Interesse unserer Aktionäre."
Die Verhandlungen zwischen der U.S Regierung und PartyGaming dauerten zwei Jahre. Viele hatten bereits spekuliert, dass dieser ungeklärte Streit das Unternehmen abhalten könnte, Abkommen mit wichtigen Partnern einzuhalten. Da nun dieses Problem gelöst ist, steigen PartyGaming Anteile auf 16%. Dieser Vergleich hat für PartyGaming auch den Weg geebnet, sollte die USA Online Glücksspiel in naher Zukunft legalisieren und regulieren.
Die Aktien anderer Online Glücksspielunternehmen, wie 888 Holdings und Sportingbet sind ebenfalls gestiegen. Analysten sind der Meinung, dass diese Unternehmen ähnliche Deals mit der US Regierung eingehen werden.
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