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Everest Poker Open Tag 1a

Angekommen
Die erste Schweizer Premium Poker Week des Grand Casino Baden nähert sich dem Ende und sie übertrifft bereits alle Erwartungen. Von letztem Montag an zählte das Team um Pokerchef Klaus Köhler jeden Abend mehr als 70 Gäste, und für das ganze Team ist dies die Ernte am Ende der Saat, das Resultat von zwölf Monaten mit nahezu täglichem Angebot. Mit einem für jeden erschwinglichen Turnierangebot hat Udo Herbst eigenen Aussagen zufolge nicht nur das Spiel Poker in Baden zu einem profitablen Geschäft entwickelt. Er habe darüber hinaus spätestens seit den Everest Poker Open im europäischen Vergleich das Gleichgewicht zwischen den Schweizer und den hoch dotierten Turnieren in Österreich und Deutschland hergestellt.

Bereits im November hatte das Jack Pot Finale mit einer Gewinnsumme von 580.000 SFr. (Schweizer Franken) gezeigt, dass die Schweiz ist pokertechnisch auf dem Vormarsch ist: Sieht man sich die ausgeklügelte Preisstruktur an, stellt sich nicht wirklich die Frage, wie lange es wohl dauert, bis das im November aufgestellte Rekordpreisgeld einem neuen Rekord weicht. Bei den Everest Poker Open 2008?

Nicht nur aus den umliegenden Kantonen, sondern auch aus Hamburg, Paris oder Montpelier sind die Spielerinnen und Spieler von Tag 1A angereist. Einige davon, etwa Mark Rössler oder Nicole Moser hatten sich Ihre Tickets erst kürzlich bei der Deutschen Poker Meisterschaft oder bei den Turnieren von pokerfreunde.ch erspielt. Andere dagegen versuchten ihr Glück bei so genannten 200- und 800-Euro-One-Hand-Table-Turnieren oder bezahlten das Buy-in von 6.400 SFr. in bar.

Darüber hinaus konnte man sich auch auf Onlineplattform des Namensgebers, Everest Poker, ein Ticket für das Main Event der ersten Schweizer Premium Poker Week sichern: gespielt wird Texas Hold'em Double Chance. Das heißt, jeder Spieler erhält zu Beginn einen Stack von zwei mal 5.000 Chips.

Das es mit 10.000 Chips Startstack bei 45 Minuten je Level einige Zeit dauert, bis sich der erste Spieler verabschiedet, liegt auf der Hand. Es dauert bis zum Ende von Level 3. Da erwischt es Reto Locher, ein Spieler, der von dem Geschäftsführer von unitedpoker.ch protegiert wird. Für Holger Romey ist dies eine Investition in die Zukunft. Er möchte den Spieler aufbauen. Wenn er richtig gut ins Geld kommt, ist er prozentual beteiligt. Wenn er bei einem kleineren Turnier casht, fließt der Gewinn zu 100 Prozent in Lochers Tasche: eine Gefälligkeit – unter Freunden eben.

Bis zum Ende von Level vier geschieht nicht weiter viel. Da mittlerweile jeder seine beiden Stacks von 5.000 Chips in Anspruch genommen haben (die zweiten 5.000 werden im Grand Casino Baden turnusgemäß wie ein Rebuy ohne Geldfluss behandelt) sind nach dem Diner Break alle Chips im Umlauf. Ob das Spiel, da nun keine Chips in Form von „Karten" existieren, leichter fällt … Das Tempo zieht an. Es dauerte nicht lange, bis es immer wieder quer durch Floor „seat open" hallt. Daniel Studer sieht sich durch sein frühes Aus gleich an seine erste WSOP Teilnahme erinnert. Vor etwa zehn Jahren gönnte er sich als junger Schweizer Poker-Enthusiast das Buy-in von $10.000 für den Main Event der WSOP. Bisher pokertechnisch nur mit Schweizer und deutschen Kasinos vertraut, passte er sich der Modebewusste Vertrautem an, kleidete sich adrett mit Hemd, Krawatte und Sakko und sorgte allein damit schon für den einen oder anderen Blick. Als er dann aber als … (psst, ich soll doch darüber nicht schreiben. Fragen Sie Studer bitte selbst danach, was dann passierte).

Bei Blinds von 200/400 verliert Studer mit K-9 seinen letzten Pot und überlässt Jan Peter Jachtmann (J-J) seine restlichen 4.100 an Chips. Zum Ende des fünften Levels erwischt es Dragan Galic. Wieder bekommt er K-K (Hält mir sein Blatt in die Kamera). Es ist zum fünften MAL an diesem Abend. Galic Trifft auf J-J. Doch als klarer Favorit erlebt er in wenigen Tagen seinen X-ten Suck out. Mit K-K verliert er gegen J-J, weil sich das Set auf dem Board zur Straight vervollständigt: 5-8-9-10-Q. Was manch einer uns nur online für möglich hält, widerfährt Galic in Baden live. „Das ist irre."
Von jetzt geht es Schlag auf Schlag. Es dauert keine 30 Minuten, bis der erste Tisch aufgelöst wird und Stefan Oberholzer, Chipleader zum Dinner Break, seinen Vorsprung weiter ausbaut – auf 22K.

Wenig später erwischt es dann Claudia von Sternberg. Die Fachfrau für Philatelie zählt in Baden zu den Gästen der ersten Stunde. Mit Q-K floppt sie einen Drilling Könige. Die Aktion vor dem Flop ist eher ruhig, vier Spieler limpen. Eine Sieben auf dem Turn birgt keine Gefahr „… vielleicht war noch ein Flush-Draw möglich, " analysiert sie. Von Sternberg spielt an, wird von 9-9 geraist. Ein dritter Spieler, Christian von Rohr geht All-in. „Sicher, ich hätte den Drilling fortschmeißen können, war mir jedoch wegen Limper keiner Gefahr bewusst und calle". Von Rohr präsentiert A-K, die Philatelistin gibt sich geschlagen. Christian von Rohr ist damit jetzt nahezu Chipleader. Den Chiplead übernimmt dann aber schnell Sevrin Walser.

Im Siebten Level folgt das Aus für den Swiss Ranking Leader Joe Zurzolo. Zurzolo verliert einen großen Pot gegen Gerry Eisele. Er hält (10-Clubs)(9-Clubs) und geht pusht auf dem Turn mit Top Pair, Open-Ender und Flush Draw All-in. Gerry Eisele callt mit zwei Jacks. Die Jacks halten und Zurzolo ist bei Blinds von 300/600 runter auf 600 Chips. Die nächste Hand 9-To geht Zurzolo All-in, trifft auf Q-Q und verlässt Tag 1A auf Rang 38.

Der achte Level verläuft unspektakulär. Mit dem erneuten Levelwechsel (acht zu neun) zieht die Action spürbar an, sodass sich bis zum Ende des neunten Levels das Bild deutlich verändert. Klaus Köhler annonciert: „Wir sind nur noch dreißig Spieler und lösen Tisch 7 auf. Damit haben wir für die verbleibenden 47 Minuten noch drei Tische. Es scheint als sitzen noch nicht alle, da erwischt es …

Das letzte Level des Tages gleicht einem Endspurt. Severin Walser baut seinen Vorsprung auf knapp 100k aus. Dahinter folgen auf den Plätzen zwei und drei Roland Siegrist und Ralf Thomas Kallmann. Erfreulich aus deutscher Sicht: Fast unbemerkt schiebt sich Mark Rössler bis zum Ende von Tag 1A auf Rang fünf vor.

Fazit: Am Ende von Tag 1A haben sich 55 Spielerinnen und Spieler registriert. 18 von 55 Spielerinnen und Spielern werden am Sonntag ab 16 Uhr um den wohl höchsten Preispool auf Schweizer Boden spielen. Dazu müssen heute an Tag 1B lediglich noch einmal 45 Spielerinnen und Spieler starten. (41 so heißt es, haben Ihr Kommen bereits zugesagt). Damit ist die erste Premium Poker Week nicht nur jetzt schon ein großer Erfolg, sondern auch ein Zeichen dafür, dass das Grand Kasino Baden im internationalen Pokerzirkus angekommen ist und damit auch über die Grenzen von Baden bei Zürich als Pokerdestination wahrgenommen wird.

Ed note: Melden Sie sich bei Everest Poker über PokerNews an, machen Sie eine Einzahlung und erhalten Sie einen $200 Ersteinzahlungs Bonus!  
 
 

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  • Rafe Furst

    No levitating gurus found at Taj so far but drinking a Rusty Nail in honor of Diceboy #India #ww http://post.ly/DEJF

    9 minutes ago
  • Todd Brunson

    Quit when they got shirt. Stayed and won 2300 in the third. Never even drew out on anybody!!!!

    59 minutes ago
  • Todd Brunson

    Just won my tenth day in a row on dolyesroom. Played three 3-6 nl games won almost 1k in the first two

    1 hours ago
  • Rafe Furst

    Gramotsavan #MM "Rural Olympics" using sports to generate & foster community in rural India http://is.gd/51BCQ

    1 hours 36 minutes ago
  • Dave Stann

    Bad Lieutenant was a great art flick gone mainstream. Oscar nods for Nick Cage/actor & Werner Herzog/director, please! Loved it

    1 hours 42 minutes ago
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