Heute Abend, am 14. November, eröffnet wieder ein „Concord Card Casino" in Österreich seine Pforten. Damit „erobert" man mit Niederösterreich ein weiteres Bundesland. Das Jahr 2008 ist für das Unternehmen ein Jahr der Expansion – Innsbruck, Salzburg, Feldbach und jetzt St. Pölten.Auf ca. 800m2 gibt es einen Bar und Lounge Bereich, einen kleinen Automatensalon mit Sportwetten und einen Pokerbereich. Der ist mit 400m2 der größte Bereich. 20 Mitarbeiter werden im „CCC St. Pölten" für einen reibungslosen Ablauf sorgen. Anfangs wird von 18 Uhr bis 6 Uhr morgens geöffnet sein, obwohl bei einer laufenden Partie das „open end" Prinzip gilt. Sobald der Betrieb läuft soll auch in St. Pölten auf einen 24h Betrieb umgestellt werden.
Die Eröffnung ist für PokerNews Anlass ein Interview mit Jonathan Lütkenhorst zu führen, er ist für die „CCCs" in den Bundesländern verantwortlich.
Das „CCC" hat dieses Jahr ganz schön expandiert: Innsbruck, Salzburg und Feldbach, jetzt auch noch St. Pölten - wie viele CCCs wird es denn noch in Österreich geben?
Für dieses Jahr ist auf alle Fälle einmal die Grenze erreicht, weiter geht es dann nächstes Jahr. Insgesamt wollen wir auf 12 – 15 Casinos expandieren. Konkrete Angaben zum nächsten Ausbau kann ich derzeit nicht geben.
Wie funktionieren die „CCCs" in den Bundesländern? Wie wird die Marke geführt?
Im Prinzip sind es immer Partnerschaften, die komplette Kontrolle über den Spielbetrieb bleibt aber bei der Zentrale in Wien, also in Peter Zanonis Hand – er hat das letzte Wort.
Heute ist die Eröffnung des „CCC – St. Pölten" – was ist geplant?
Um 17 Uhr eröffnen wir, es gibt einen Sektempfang und dann ab 19 Uhr das Eröffnungs-Turnier mit einem Buy-In von €50 im Freeze out Modus und einem garantierten Preisgeld von € 5000,-. Natürlich gibt es auch regulären Spielbetrieb für alle, die jetzt nicht unbedingt am Turnier teilnehmen möchten. Es wird Anfang nächsten Jahres noch einmal eine große Eröffnungsparty geben – mit Charity-Turnier und einem richtigen Ablauf. Das braucht aber seine Vorlaufzeit, und vor Weihnachten stauen sich ohnehin die Termine. Da ist Januar genau richtig - heute ist mal der Startschuss.
Bei Casinos am Land besteht die Gefahr, dass kurz nach er Eröffnung reger Zustrom herrscht, aber nach einer Zeit flaut das ab, wie will man hier vorbeugen bzw. dagegenwirken?
Es wird auch in St. Pölten eine Turnierschiene geben und das täglich mit kleinen Buy-Ins bis zum beachtlichen Preisgeld. Außerdem ist das „CCC St. Pölten" in den ehemaligen Räumlichkeiten des Pokerclubs „All-in" http://www.sportpokerclub.at/ und dieser Poker-Sportclub wird auch weiterhin dabei sein. Das frühere Vereinslokal wird jetzt zum Voll-Casino – der sportliche Charakter bleibt bestehen.
Derzeit herrscht ja ein riesiger Pokerboom – das CCC expandiert kräftig, was ist wenn der Hype abreißt?
Ich denke nicht, dass der so abrupt abreißt – den Höhepunkt haben wir aber bestimmt erreicht. Pokern war schon die letzten 15 Jahre in Österreich sehr populär, das wird sich so schnell nicht ändern. Es wird zwar dieser TV-Boom zurückgehen, aber trotzdem werden die Leute Poker spielen kommen.
Wer wird das „CCC – St.Pölten" leiten?
Das ist Michael Ackerl, er wird das CCC St. Pölten leiten. Er kann auf 15 Jahre Erfahrung als Dealer und als Filialleiter in Linz zurückblicken. In Linz war er damals Chef vom Casino Schiff.
Was ist die Philosophie des CCC?
Das Pokerspiel und Pokersport zu fördern und Sorge zu tragen, dass die Spieler in einer sicheren Atmosphäre spielen können und alles transparent ist.
Wie wird man in Zukunft mit Konkurrenz wie z.B. dem „Montesino" umgehen?
Im Grunde ist Konkurrenz nicht schlecht, das Montesino spricht sicher wieder neue Spieler an, die dadurch zum Pokerspiel kommen. Wir, das „CCC" sehen es weiterhin als Aufgabe die Vorreiterrolle zu haben, in den Bereichen Kundenservice und korrektem Ablauf des Spiels. So wollen wir uns von anderen Betrieben abheben. Die Spieler legen darauf wert – sie wollen sich zu 100% verlassen und sich aufs Spiel konzentrieren können.
Durch die S33, der Kremser Schnellstraße, ist das „CCC – St.Pölten" mit dem Auto gut erreichbar - Abfahrt „St. Pölten Nord", einmal links, in den Kreisverkehr und man ist dort. Parkplätze sind genug vorhanden – einem Abstecher in die niederösterreichische Landeshauptstadt stünde nichts im Wege…
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