Das Bluff Magazine Europe hat den Titel „Europäischen Poker Haupstadt 2008" vergeben. Letzes Jahr gebührte London der Titel, doch dieses Jahr musste die Metropole ihren ersten Platz an die Hauptstadt des Nachbarlandes abgeben. Dublin wurde zur „Europäischen Poker Hauptstadt 2008" gewählt.London muss sich mit Platz zwei trösten, gefolgt von Wien, Amsterdam und Barcelona. Grund dafür sei die lebendige, offene und zuvorkommende Atmosphäre der Stadt im Bezug auf Poker und Pokerspieler/innen. Auch die Poker-Clubs seien besonders gut organisiert.
Philip Conneller, Herausgeber von des "Bluff Europe" begründet die Entscheidung so: „Letztes Jahr, hinsichtlich des WSOP-Europe Debüts und der stark aufkeimenden Poker-Szene, gebührte London der Titel – mit knappem Vorsprung. Das hat einiges „Gemecker" von der anderen Seite der irischen See verursacht, weil man sich in Dublin auch letztes Jahr schon über seine hervorragende Pokerszene bewusst war. Das haben wir dieses Jahr honoriert. Dieses Jahr gab es für uns nur einen Kandidaten für den Titel „Europäischen Poker Haupstadt 2008", nämlich Dublin."
Wie Pilze sprießen "Pub Poker Leagues" und Turnierveranstaltungen aus dem Boden. Sehr charmant ist die Einstellung der irischen Pokerspieler/innen, sieht man Poker doch mehr als Gesellschaftspiel denn als Wettbewerb an. Das bemerkt auch die irische Pokerlegende Liam „Gentleman" Flood: „Es ist wie eine Gemeinschaft. Wir finden, dass es viel netter und entspannter ist, nach einer Poker-Partie noch gemeinsam einen zu heben." Wenn es wer weiß, dann Flood, haben wir doch ihm zu verdanken, dass die Poker Variante Texas Hold'em nach Europa geschwappt ist.
Na dann „Prost" mit einem Pint Guinness!!!
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