
Es dauerte weniger als 20 Minuten bis der erste Spieler am Tag 3 der PokerStars European Poker Tour Polish Open ausscheiden musste und das halsbrecherische Tempo sollte sich während des gesamten Tages im Hyatt Regency in Warschau weiterhin fortsetzen. Es dauerte insgesamt nur 3 Stunden bis die Besetzung des Final Table feststand und von den 26 Startern an Tag 3 nach 9 Spieler übrig blieben. Paul Paez Corral war der Erste für den das Turnier an diesem Tag beendet war, als er mit 
All-In ging, Kenny Hicks Jr. callte mit 
. Der Flop kam mit 

- keine Gefahr für Raul. Der Turn brachte ein
, der River die
. Somit war Corral auf Platz 26 eliminiert (12.268$)
Andreas Hagen war der Nächste, welcher ausscheiden musste. Er traf mit 
auf Michael Schulze mit 
. Das Board bracht weder eine Queen, noch ein paar Clubs und Hagen war auf Platz 25 ausgeschieden (12.268$). Andy Black hatte es an Tag 2 noch ganz nach vorne geschafft, aber am Tag 3 musste er auf Platz 24 ausscheiden. Er musste mit 
gegen Craig Hopkins'
antreten. Hopkins bekam Ace Trips auf dem Turn und somit war das Turnier für Black beendet (18.942$). Danach schieden Dan Pedersen, Henrik Gwinner, Piergiorgio D'Ancona und Kenneth Hicks Jr. Kurz hintereinander aus, danach war dann das Turnier für den letzten polnischen Spieler, Janusz Petlic, beendet. Er ging Preflop mit 8-8 All-In, Sebastian Ruthenberg callte mit 9-9, das Board brachte keine Verbesserung für einen der beiden Kontrahenten und somit war der letzte Pole bei den Polnisch Open ausgeschieden.
Ricardo Sousa startete seinen Run auf die Top Ten der Rangliste auf Kosten von Craig Hopkins. Sousa gewann einen fetten Coin-Flip gegen Hopkins, als seine Pocket Queens ausreichten, um Hopkins auf Platz 18 (18.942$) aus dem Turnier zu werfen. Michael Schulze startete nun ebenfalls mit einem Run in die Top-Ten der Chip-Counts. Den Grundstein legte er durch die Eliminierung von Christoffer Sonesson auf Platz 17 (18.942$). Der Flop kam mit K-J-5 und beide Spieler gingen All-In. Sonesson zeigte A-A und Schulze legte 5-5 auf den Tisch. Das Set von Schulze hielt und Sonesson war eliminiert.
Seppo Parkkinen wurde das nächste Opfer von Sousa, als er mit seinen letzten Chips Preflop All-In ging. Sousa und Christian Öman callten beide, Öman passte jedoch als der Flop mit 

kam und Sousa einen Bet machte. Sousa lag mit 9-9 vorne, da Parkkinen 
hielt. Der Turn und der River brachten keine Verbesserung für Parkkinen und somit war er auf Platz 16 (25.257$) ausgeschieden. In einer der nächsten Hände übernahm Sousa den Chip-Lead, als er ein 4er Set floppte. Sein Gegner war William Johnson, welcher 
auf der Hand hatte. Der Flop kam mit 

. Johnson check-raiste am Flop All-In und Sousa callte ohne zögern mit 4-4. Der Turn kam mit einem
und gab Johnson wieder ein wenig Hoffnung, aber die
auf dem River besiegelte das Schicksal von Johnson, er musste auf Platz 15 ausscheiden (25.257$).
Kurz darauf übernahm jedoch Michael Schulze wieder den Chip-Lead, nachdem er einen größeren Pot gegen Jari-Pekka Juhola gewann. Juhola schob alle seine Chips mit 
in die Tischmitte, Schulz callte ohne Zögern und zeigte K-K. Der Flop kam mit 

, Juhola hatte kaum mehr eine Chance diese Hand zu gewinnen. Der Turn brachte eine
, aber ein
auf dem River entschied die Hand, Schulze hatte nun Quads und Juhola war auf Platz 14 (34.724$) eliminiert.
Der nächste Spieler, welcher ausscheiden musste, war Sebastian Ruthenberg, als er mit 
gegen Mehdi Ouakhir's 
antreten musste. Das Board brachte keine Verbesserung und Ruthenberg war auf Platz 13 (34.724$) ausgeschieden. Danach war dann Antonio Battisti an der Reihe, als er einen Coin-Flip gegen Schulze verlor. Schulze ging Preflop mit 
All-In, Battisti überlegte eine Weile, callte jedoch letztendlich mit 
. Das Board kam mit 



, keine Hilfe für Battisti. Für seine Platzierung auf dem 12. Platz bekam er ein Preisgeld in Höhe von 44.188$.
Jean Claude Perrot, welcher an Tag 2 für einige Verwirrung bei seinen Gegnern sorgte, weil er so fest auf den Spieltisch schlug, daß er sich dabei verletzte, wurde von Sousa auf Platz 11 eliminiert. Perrot raiste Preflop vom Button mit 7-7, Sousa re-raiste mit 
hoch genug, um Perrot All-In zu setzen. Perrot callte. Der Flop kam mit 

, Sousa lag somit vorne. Turn und River waren Blanks (
). Sousa hatte die Hand gewonnen und Perrot war eliminiert.
Claus Nielsen war der Final Bubble Boy, er schied auf Platz 10 (53.657$) durch Michael Schulze aus. Juan Maceiras raiste Preflop und Schulze callte. Nielsen ging "Over the Top" All-In, woraufhin Maceiras foldete. Schulze callte mit 
und Nielsen zeigte 
. Der Flop kam mit 

, somit hatte Nielsen keine Möglichkeit mehr einen Flush zu bekommen. Der Flop brachte die
, nun hatte Schulze einen Flush. Der River brachte einen
, welcher in dieser Situation allerdings bedeutungslos war. Schulze beendete den Tag als 2. Chip-Leader, der Chip-Leader war Sousa. Beide zusammen hatten über die Hälfte aller im Spiel befindlichen Chips. Die Chip-Counts und die Sitzverteilung am Final Table der Pokerstars EPT, können Sie der nachfolgenden Tabelle entnehmen:
Sitz 1: Trond Erik Eidsvig - 220,000
Sitz 2: Christian Öman - 110,000
Sitz 3: Mehdi Ouakhir - 360,000
Sitz 4: Niclas Svensson - 174,000
Sitz 5: Daniel Woolson - 164,000
Sitz 6: Juan Maceiras - 437,000
Sitz 7: Michael Schulze - 1,162,000
Sitz 8: Ricardo Sousa - 756,000
Sitz 9: Mathias Viberg - 229,000
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