PCA 2008 – Die Finalteilnehmer stehen fest!
Januar 10, 2008, Savantos

Im größten Casino in der Karibik, dem Atlantis Resort, finden seit dem 5.1.2008 die
PokerStars Caribbean Adventures (PCA) statt, somit einer der Höhepunkte im Pokerjahr 2008. Nun stehen die Teilnehmer für das Finale am 10.1.2008 fest.
Unter EPTlive.com kann man seit 9.1.2008 via Bildschirm dabei sein und die alles entscheidenden Turniertage hautnah miterleben. Und da gab es schon einiges zu sehen – leider sind aber etliche Pokerpros, die wir gerne mal „live" gesehen hätten, schon ausgeschieden. Doch dazu später mehr.
Auch dieses Jahr trafen wieder zahlreiche Amateure auf die Profis. Und natürlich war das Team
PokerStars fast mit der kompletten Besetzung vertreten. Neben Katja Thater, Vanessa Rousso und Isabelle Mercier waren Daniel Negreanu, Joe Hachem, Greg Raymer, Chris Moneymaker, Hevad Khan, Bill Chen, Tom McEvoy, Barry Greenstein, Dario Minieri, Bertrand Grospellier, Luca Pagano, Noah Boeken, Humberto Brenes, Victor Ramdin, Tuan Lam und Steve Paul Ambrose vor Ort, um sich den Titel zu sichern. Sehr erfreulich war auch, dass neben Katja Thater über 30 weitere Pokerspieler aus dem deutschsprachigen Raum beim Caribbean Adventure vertreten waren. Als Beispiel Andreas Krause, Florian Langmann, Benjamin Kang, Jan von Halle, Christian Taepper und Matthias Willsch, um nur einige zu nennen.
Aber ja, ihr habt richtig gelesen – WAREN! Leider haben es so gut wie alle der aufgezählten Pokerpros nicht geschafft, das Finale zu erreichen! Über zehn Stunden hat es gedauert, bis die acht Finalisten, die am 10.1.2008 um den EPT-Titel und $2 Millionen Siegprämie spielen werden, fest standen.
Hier nun die Finalisten und ihre Chipcounts:
David Pham: 7.390.000
Bertrand Elky Grospellier: 3.060.000
Joseph Elpayaa: 2.755.000
Haffiz Khan: 2.155.000
Kris Kuykendall: 2.150.000
Richard Fohrenbach: 1.855.000
Craig Hopkins: 1.770.000
Christian Harder: 905.000
Was ist mit den PokerPros geschehen? Dafür lassen wir das Turnier Revue passieren:
Gleich am ersten Tag traf es einige PokerPros. Erik Seidel musste wie Steve Billirakis bereits früh seinen Stuhl räumen und vom PokerStars-Team-Pro erlitten mit Luca Pagano, Dario Minieri und Tuan Lam gleich drei Spieler Schiffbruch. Danach folgten unter anderem Chad Brown und Joe Sebok in die Zuschauerränge. Leider mussten sich auch einige Spieler aus dem deutschsprachigen Raum verabschieden. Benjamin Kang war bereits im zweiten Level shortstacked und musste kurz vor Ende von Level vier auch seine restlichen 2.800 Chips abgeben. Wenig später war auch für Jan von Halle Endstation. Da mittlerweile über 300 Spieler ausgeschieden waren, wurden einige Tische aufgelöst und eine ganze Reihe von Spielern umgesetzt.
"Das gibt es doch gar nicht. Da bekomm ich einmal eine starke Hand und dann sowas!" - Katja Thater konnte das Unglück kaum fassen. Mit Pocketkings raiste sie in der ersten Hand in Level sieben (500/1.000, Ante: 100) auf 3.500 Chips, ein Spieler reraiste auf 15.000 und Katja ging sofort All-in (ca. 22.000). Als ihr Gegner callte und Pocketaces zeigte, war die Enttäuschung groß und mit einem weiteren As im Flop wurde auch der letzte Funken Hoffnung auf eine Topplatzierung zerstört. Ebenfalls ausgeschieden ist Andreas Krause, der damit weiterhin ohne Erfolgserlebnis bei der European Poker Tour bleibt. So sind am zweiten Tag nur noch 478 Spieler, davon nur mehr sechs deutsche Spieler, dabei! Zu den Chipleadern gehören drei ganz bekannte Namen: David „The Dragon" Pham, Eric „Rizen" Lynch und Team PokerStars Pro Bertrand „ElkY" Grospellier haben jeweils über 400.000 in Chips.
13. Level: Mit Kai Herold und Thomas Ilg sind nun leider zwei deutsche Spieler ausgeschieden. Marcel Kleczka und Markus Ritt liegen weiter bei ca. 80.000 in Chips. Besser läuft es bei Christian Taepper, der auf 280.00 aufgestockt hat, und Markus Ross, der an seinem Tisch mit 355.000 in Chips alles im Griff hat.
Es sind noch 132 Spieler im Turnier, der Moneybubble kommt näher. Dann erwischt es den nächsten PokerPro - Hevad Khan eliminierte seinen PokerStars-Teamkollegen Barry Greenstein und nahm dann das Buch "Ace on the River" in Empfang. Wie immer signierte Barry die Ausgabe und schrieb die entscheidende Hand darin nieder. Der Average liegt bei 212.000 Chips. Markus Ross musste mit KK gegen AK (As im Flop) ein paar Chips abgeben und hält jetzt 255.000. Christian Taepper klettert weiter nach oben - 440.000 in Chips. Marcel Klezcke hat mit Pocketaces sogar verdreifacht und hält rund 180.000. Die nächste Preisstufe ist noch einige Plätze entfernt. Erst ab Platz 50 gibt es $24.000 Preisgeld. Nur noch 106 Spieler sind im Spiel!
9.1.2008, früher Morgen: Aus, vorbei! Markus Ross und Marcel Kleczke sind aus dem Spiel ausgeschieden. Beide dürfen sich mit einem Preisgeld von $16.000 trösten. Christian Taepper ist somit der letzte verbliebene Spieler aus Deutschland. Das Feld ist auf nun auf 40 Spieler reduziert und Turnierdirektor Mike Ward hat den Tag wie angekündigt beendet. David Pham ist mit 2.003.000 in Chips deutlicher Chipleader. Vom Team PokerStars Pro haben es Bertrand Grospellier und Victor Ramdin geschafft. Während ElkY mit 729.000 Chips einen gesunden Stack aufweist, zählt Ramdin allerdings mit 206.000 Chips zu den Shortstacks.
Tag 4 startet, 40 Spieler kämpfen nun um den Einzug an den Finaltisch. Tagsüber geht das muntere Gegner eliminieren weiter – So sind um 22 Uhr am Abend nur noch 30 Spieler dabei. Victor Ramdin und Bertrand Grospellier sind noch im Rennen. Beide halten aber nur ca. 350.000 in Chips. Weiterhin klar in Führung ist David Pham mit rund 2,5 Millionen Chips. Victor Ramdin vom Team PokerStars Pro erwischt es als nächsten. Er verlor mit A10 gegen Joe Elpayaa, der mit Pocket-Dreien gecallt hatte.
Das PCA hat sich in den letzten vier Jahren zu einem absoluten Topereignis etabliert, denn während bei der ersten Austragung 2004 das Feld von 221 Teilnehmern für einen recht übersichtlichen Preispool von $1.657.501 gesorgt hatte, waren es im vergangenen Jahr bereits 937 Teilnehmer, was gleichzeitig einen neuen Rekord für einen Event der World Poker Tour (WPT) bedeutete, und es wurden satte $7.063.742 auf die Preisträger verteilt. Ähnlich groß wird das Ganze nun 2008 ausfallen, da von den insgesamt verfügbaren 1.200 Startplätzen knapp 1000 Plätze vergeben sind! Und da das PCA in diesem Jahr erstmals zum Tourplan der European Poker Tour gehört, steht bereits fest, dass es das größte Turnier dieser Serie ist.
Somit sind wir auf das Finale gespannt, leider sind wie gesagt so gut wie alle bekannten Pokerpros nicht mehr dabei!
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