
Entgegen der ersten Aussage des „Bluff Magazine", dass sie weiter zu ihrem Mitarbeiter stehen, wurde der Chefredakteur der Zeitschrift nach seinem FullTilt „Betrug" nun doch entlassen.
Nach dem im November 2007 der Accountbetrug bei Full Tilt an die breite Öffentlichkeit gelang, ging ein Raunen durch die Szene. Ist es doch laut Rules vieler Pokerportale nicht erlaubt, mit mehreren Accounts gleichzeitig an Turnieren teilzunehmen oder Accounts an andere Spieler weiterzugeben.
Bluff Media bezog in den letzten Tagen schon einmal zu diesem Fall Stellung. Zuerst meinten sie, sie sehen über die Taten von Chris Vaughn hinweg, sind aber äußerst unglücklich und enttäuscht. Bluff Media sah aber keinen Grund, Chris zu kündigen, hat er ja immer auf professionelle Art gehandelt und sei ein guter Mitarbeiter. Er wurde aber verwarnt und dann meinte man, dass der Fall damit erledigt sei.
Nun veröffentlichte Bluff Media aber eine Pressemeldung, die das Gegenteil aussagt!
Hier die Meldung in der Originalübersetzung:
„Wir haben den Entschluß getroffen, die Zusammenarbeit mit Chris Vaughn als Chefredakteur zu beenden. In Bezug auf seine Beteiligung an dem Vorwurf des Betruges und sein „Geständnis" danach stellen sich nun die Fakten anders dar. Vor allem unter dem Druck der Industrie und der Pokerbranche sehen wir uns leider gezwungen, die Kündigung auszusprechen. Vor allem die Vertreter der Pokerindustrie meinen, dass die Glaubwürdigkeit des Bluff Magazines nicht mehr gewährleistet sei, würde der Vorfall keine Konsequenzen für Chris Vaughn haben. Auch leide die Funktion eines Chefredakteurs darunter, ist ja das erforderliche Niveau nicht mehr gegeben. Wir bedauern es sehr, diese Entscheidung treffen zu müssen aber sind der Überzeugung, dass es die beste Alternative in der Situation ist. Wir wünschen Chris alles Gute auf seinem weiteren Weg."
So sieht man nun, dass einerseits das Menschliche zählt, aber unter dem Druck der Öffentlichkeit Bluff Media gezwungen war, Chris zu kündigen. Klar, steht ja die Zukunft und Reputation des Magazines auf dem Spiel. So musste man eben die Konsequenz ziehen und ihn kündigen.
Leider ist uns dazu noch keine Stellungnahme von Chris Vaughn bekannt, vielleicht meldet er sich ja nochmal zu diesem Vorfall und läßt uns wissen, was er nun vor hat. Hoffentlich ist ihm nun der Spaß an Poker nicht vergangen ;-) .
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